Beautiful Ticino Day

2 Tag frei… ideal um bei DEN Wetterbedingungen mal kurz in den heimatlichen Süden zu fräsen.
Heute ein traumhaft schöner Berglauf mit immer wieder (noch) tolleren Aussichten. Klar, die 20km und rund 2000hm mussten auch gemacht sein. Trotzdem, ein WELLNESS Tag:
Nach der frühen Anreise MorgenEspressoDoppio an der just aufgegangenen Sonne – Berglauf (mit diversen Fotostops) – Erfrischung auf dem Rückweg @Alpe Cardada – Wieder unten: Apéro auf dem Sunnebänkli mit einer Portion ‚Gold‘ Crudo von der Macelleria Efra – wohlverdienter SunneCappuccino al Lago – genial feiner Znacht @Ascona.
Was will man(n) mehr?

Apropos Aussichten: Immer mal wieder gleichzeitige Sicht zum TIEFSTEN wie auch zum HÖCHSTEN Punkt in der Schweiz  😉

Saluti dal Ticino

Advertisements

Einer ging (doch) noch!!!

Rock’n’Roll bei den Russen!

Was für eine gemütliche und chillige Post-HalbIronman-Woche. Viele Termine, dies und das erledigen, Käfele, etc.etc.etc.
Da sitze ich mittwochabends mit gerade eben so ein bisschen Home-Office Zeugs beschäftigt am Cömpi, als mir der Gedanke durch den Kopf schwirrt „…am Samstag Tri in Aubonne oder am Sonntag in Yverdon…“ „…wär doch irgendwie noch was…“
Die Beine fühlten sich bereits wieder prächtig an. Sendeten entsprechend Signale… und wollten irgendwie nochmals beschäftigt sein. Warum also nicht die Erholungswoche mit einem Race abschliessen. Ein durchaus netter Gedanke. Hatte ein wirklich gutes Gefühl. Und dass da erst noch was drinliegen könnte 😉 Nach kurzer Rücksprache betr. Weekendplanung war die Anmeldung dann auch sogleich erledigt 😉

Am Samstag mittels einem kurzen S/B/R Training Körper und Beine wieder aus dem Tiefschlaf Modus geweckt. Fertig. Musste reichen.

Ein wunderbarer Tag heute Sonntag. In aller Herrgottenfrühe raus aus dem Näscht und Verschieben in Richtung West-Schweiz. Short Distance Start bereits um 08.10h

Knackig kühle Morgenluft. Der See – nach dem Hitzesommer – immer noch in Badewannentemperaturlaune. Super Schwimmstrecke. MmmNjjja… Vermutlich bin ich etwas zu verhalten angeschwommen. Denn so eine Etappe kann (oder besser: könnte!) ich deutlich schneller. Die Arme waren tatsächlich noch etwas träge. Habe beim Swim möglicherweise wegen ein paar Sekunden den 2. Rang vergamed. Mehr dazu gleich.
Genial verwinkelte – mit 3 längeren fiesen Anstiegen gespickte –  komplett verkehrsfreie Drei-Runden-Velostrecke @22.5km Bravo Yverdon! Sowas ist also tatsächlich möglich.

Zum Schluss eine kurzweilige, sehr kurvige und damit relativ schwierige Zwei-Runden-Laufstrecke @5.4km
Da gab’s je Runde gar noch zwei längere Abschnitte über eine frisch und tief eingeschnipselte Finnenbahn zu bewältigen.  Sch…. & autsch….!

Dieser Schlusslauf hatte es in sich. Drei Jungs im Kampf um die restlichen beiden Podium Plätze. Rang 2 – 4 innerhalb 14 Sekunden!
Bis 200m vor dem Ziel lief ich auf Rang 2. Der ‚Schnegg‘ kam dann mit dermassen einem Tempo von hinten angeflogen, da konnte ich leider nix mehr gegen halten.
Aber hei: Für den Dritten hat’s dennoch supi gepasst. Geile Sache! Allez 😀 😀 😀

zur Rangliste

Und ähmmm… Es lohnt auch wieder den Blick auf die Wechselzeiten 😀

Cheers!

 

 

 

 

Gelungenes Finale in Locarno

Nach unterdessen bereits 4 Jahren mit einer jeweils sehr langen Saison bis teilweise weit in den November hinein, ist heuer mit dem Halbironman/70.3 resp. „Medium Distance Triathlon“ in Locarno Schluss.

Ein würdiger Abschluss 🙂 Einerseits rein sportlich gesehen. Andererseits auch wie amigs hier unten in bester Gesellschaft! Ein riesiges Merci hierfür an G, B und A! Einmal mehr ein echt cooles Weekend 🙂

Lizenzkontrolle und Einchecken boten schon so was wie ein erstes kurzes Highlight – ein Episödeli quasi: Da stand ich am Tresen, gab Name und St.Nr. an um meinen Krempel abzuholen. Tipptopp. Danach wollte ich für Kollege Adrian das Zeugs auch gleich holen: „NEIN Sie, das geht gar nicht“ so der Ref. Und forsch weiter: „Jeder Athlet muss persönlich kommen“ (=verstehe ich ja) „Wegen Ausweis u. Lizenz Kontrolle müssen wir das so durchziehen. Steht übrigens so im Reglement!“ (=aha… und wo war MEINE Ausweiskontrolle…?) Ich sagte dann so sponti dass Ihr ja gar nicht wisst ob ich gerade eben die richtigen (=MEINE) Unterlagen geholt habe, da von mir niemand einen Ausweise sehen wollte. Uppps… „Jä wänd sie jetzt diskutiere?“ Neinnein, alles klaro. War ja nur so eine Bemerkung.
Da ich nicht schon vor dem Start ein DSQ riskieren wollte zog ich schmunzelnd von dannen 😉

Der Wettkampf
Supi eingeteilt. Wirklich 😉 Man(n) lernt nie aus…
Beim Schwimmstart hatte ich mich ausnahmsweise – oder eher: schweren Herzens – etwas weiter hinten eingereit. War geeeenau richtig! Konnte ohne Gehetze und Tumulte anschwimmen sowie meinen Groove durchziehen.
Velo: Puah! Das ging wie erwartet hammerhart zur Sache. Die fies coupierte und teilweise löchrige Strasse nach Bignasco war eine zusätzliche Konzentrationsaufgabe während den flockigen 90km/450hm Radeln. Mit 2h 17min auch ziemlich zügig. In meiner 10jährigen Locarno Geschichte müsste ich jetzt zurückblättern… aber ich würde sagen das heute war PB! Und 3.schnellste Kategorien Zeit!
Mit einem Blitzwechsel gings auf den Halbmarathon. Die ersten beiden Runden lief ich tatsächlich auf dem 3. Rang. Irgendwann mussten sie kommen… die Laufspezialisten. Und sie kamen! Aber nur deren zwei. Einer in Runde 3, der nächste in Runde 4.
Tschagga: Rang 5 für meine Wenigkeit 🙂 Damit auch gleich mein bestes Medium Distance Resultat hier im Ticino (Anm. der Redaktion: An der Schweizer Meisterschaft 2014 schaute Rang 6 raus).
Irgenwie scheint’s als hätte ich in jüngerer Geschichte und auf den eher längeren Distanzen die 5. Ränge gebucht… 😉

Blitzwechsel
B & G meinten kurz nach dem Zieleinlauf – auch Dank ihren mittlerweile bestens geschulten Triathlon Mitverfolgerinnen Kenntnissen: „Du bisch aso bim 2. Wächsel im Fall extrem schnäll gsi…“
Sie sollten recht behalten. Schnellster Wechsel in der Kategorie …und Nummer 2 Overall. Huärä cool  😀

zur Rangliste

Saluti dal Ticino!

 

Bisschen Hoch Hinaus

Faaast perfekte Wetterprognosen. Zeit also, endlich mal den schon länger gehegten Wunsch auch wirklich umzusetzen und am Inferno Halbmarathon teilzunehmen. Nicht in dem Sinne als Wettkampf. Viel mehr als Erlebnis. Und vielleicht auch um etwas zu ‚Rekognoszieren‘ Man(n) weiss ja nie.
Die letzten Jahre kam immer irgend etwas dazwischen. Entweder Meteo. Oder das jährliche Showdown am Schwyzer Triathlon zu Seewen. Weil der Anlass dort eben schon extrem cool ist 😉

Muss zugeben, der Entscheid diesmal zu Gunsten Inferno NICHT in Schwyz zu starten war wirklich nicht einfach. Sch£&# Terminkonflikt!

Schlussendlich freute ich mich jedoch sehr, frühmorgens nach Lauterbrunnen loszudüsen und mich für den Berglauf nach zu melden 🙂

Als Triathlet – für mich zumindest – sehr ungewohnt die Typen (und Typinnen) im Starterfeld. Als ich mich da kurz vor dem Startschuss so umsah… …kam ich mir fast schon irgendwie übergewichtig vor (na ja, immerhin habe ich seit dem Gigathlon doch 3 Kilos zugelegt) 😀 Was ich da jedoch sah waren teilweise übel ledrige, knochige und ausgemergelte Gestalten. Das Kniegelenk das breiteste Teil am ganzen Bein – das Ellbogengelenk mit grossem Abstand das breiteste Teil am Arm. Haut und Knochen. Bergziegen und Gemsen. Bergler. Eine etwas andere ‚Klientel‘. Aber lassen wir das.

Der Lauf – die Strecke – die Aussicht – FANTASTISCH. 21km und 2300 Höhenmeter! Wobei die meisten HM auf bloss 12km fallen…
Die zahlreichen Verpflegungsposten ideal. Das Wetter – bis auf eine winzige Ausnahme – genial. Wirklich schade dass ausgerechnet die letzten 400 Höhenmeter ‚in Clouds‘ gelaufen wurde. Und somit nix und nada Sicht ganz oben auf dem Schilthorn Gipfel.

Wie’s mir ergangen ist? Absolut problemlos. Relativ langsam zwar… Im mittleren und steilsten ‚Kletterteil‘ kurz nach Mürren bis hoch zur Schilthornhütte büsste ich etwas ein. Konnte dies alles im Schlussanstieg jedoch wieder gut machen. Mit einem BIG SMILE oben im Ziel 🙂
Es war mir im Januar in Arosa beim Weisshornlauf ja schon ein Rätsel, wie die Jungs in einem dermassen High-Speed einen Berg raufrennen können… Und hier kamen noch deutlich steilere und mehr als doppelt so viele Höhenmeter dazu…
Wahrlich ein ErlebnisLauf! …und ja, da kann man(n) dran arbeiten 😉

PS: Wahrlich infernal 😦 war wieder vom Berg runter nach Lauterbrunnen zu kommen… Ouhhhh sch@#}$!!!
500 Läuferinnen und Läufer, viele Begleitpersonen und etwa 1 Millon fernöstliche Tagestouristen. Dies alles in nicht wirklich grossen Seilbahn- und Schienenbähnlikabinen über 4 Etappen. Das dauerte sage und schreibe etwas mehr als 2 Stunden um wieder ganz runter ins Tal zu kommen…

 

High Noon @ Tübingen

Was für ein Triathlon Weekend! Was für Temperaturen! Fast schon wie ein kleines bisschen Hawaii …oder Fortaleza/Brasilien. Nur noch nicht ganz sooo tüppig feucht… Es gäbe also durchaus noch Steigerungsformen für den hiesigen Sommer 😉

Ein Swim TEAM Siggingen Mitglied (bekanntermassen ‚Temperaturflüchtling‘ …lol) zogs in die Höhe. Gratulation an dieser Stelle zum AK Sieg in St. Moritz! 🙂

Ein anderer genoss weiter den Sommer. Und ja, es ging tatsächlich noch etwas feuchter. Dies am beschaulichen Neckar zu Tübingen. Ausverkauftes Haus mit etwas über 1000 gemeldeten Athleten über 3 verschiedene Distanzen (Schnupper/Sprint/Olympisch) am Start.
Meine Wenigkeit auf der Olypischen Distanz. Dabei wurden auch gleich die Deutschen Betriebssport Meisterschaften ausgetragen. Dies versprach ein Rennen auf hohem Niveau. Und wie!

Gesamthaft waren rund 450 Athleten auf der Olympischen Distanz unterwegs. In meiner AK immerhin auch 40 ziemlich fitte Jungs mit dabei. Gestartet wurde in 2 Wellen mit 10min Abstand. Das Schwimmen im rekordverdächtigen Neckar ziemlich – nein – seeeehr gruusig. Die eigenen Hände hat man während dem Crawlarmzug im Wasser nie gesehen… das war derart ‚murky‘!
Rekordverdächtig einerseits der sehr tiefe Wasserstand. Andererseits die für einen Fluss ungwohnt wohlige Temperatur von 24°. Darum: Neoverbot. Gut so!

Die 2-Runden Radstrecke mit den beiden langen Aufstiegen selektiv. Aber auch zünftig schnell. Die Jungs sind gebrettert wie die Hirnamputierten… Leider musste ich beim zweiten Anstieg etwas rausnehmen. Nicht viel. Einfach bizeli. Zum Einteilen halt… kommen ja noch harte und heisse 10 Laufkilometer. Hmmm… Im Nachhinein hatte mich dieses bizeli ‚Schonen‘ wohl den 3. Podestrang gekostet. Vielleicht. Vielleicht auch nicht.

Der knackige mit 200 Höhenmetern gespickte 4-Runden Altstadtkurs in Tübingen hatte es hammerhart in sich. Leider war irgendwann absolut keine Übersicht mehr vorhanden wer genau jetzt wo ist und wie die Abstände so sind. Denn auf der verwinkelten und teilweise sehr schmalen Strecke waren bald alle 1000 Teilnehmer der verschiedenen Wettbewerbe unterwegs. Es füllte sich je länger je mehr. Auch toll viele Zuschauer entlang der Altstadt Gassen! Das war Triathlon Party pur 🙂

Somit war erst im Ziel festzustellen, dass in meiner AK der Erste und Zweite, dann wieder ab Rang 6 und weiter hinten raus alles eindeutig war.
Die Plätze 3, 4 und 5 jedoch lieferten sich eine richtige Schlacht um den letzten Podiumplatz. Alle drei innerhalb 24 Sekunden. Rang 5 in 2:18: 32 für meine Wenigkeit. Das war ein richtig geiles Rennen!

zu den Ranglisten

 

 

Breisgau Turbo

Freiburg im Breisgau – Sprint Triathlon. Oder auch ‚Jedermann‘ – wie’s sie dem Ding im grossen Kanton auch zu sagen pflegen.

Gemeldet waren 230 Jungs und Mädels. 180 davon am Start. Trotz idealem Wettkampfwetter irgendwie unverständlich die vielen ‚No Shows’…
Ideal muss zwar noch etwas relativiert werden: Zum Schwimmen und Velöle wirklich ideal! Pünktlich dann zum Laufen bei der heutigen Wetterlage das von vielen gefürchtete Tumbler Wetter. Der bis dahin angenehm bedeckte Himmel riss auf – Sonne satt – und die Luftfeuchtigkeit stieg deftig an! Egal. Gab ja nur noch 5 leicht – und dennoch fies – coupierte Kilometer zum Seckle.

Die Geschichte ist schnell erzählt. Das Schwimmen zur ersten Boje – wie so oft bei Sprints – brutal hart. Heute gar noch bizli härter. Mit ein Grund war ein relativ schmaler Startabschnitt. Wir standen da sehr eng… Und hoppla: Musste einiges einstecken. Habe aber auch ausgeteilt 😉
500m sollten es gemäss Plan sein. Aufgrund der Schwimmzeiten NIE und NIMMER. Da wurde etwas abgerundet. Was natürlich den Nicht-so-schnell-Schwimmenden durchaus entgegen kam. Aber immerhin ohne Neo. Die Bedingungen im Flückiger See perfekt. Sauberes klares Wasser, fast 25°.
(Im Nachhinein wurde bekannt gegeben, dass die Schwimmstrecke nur 400m war)

Die ersten (resp. auch die letzten) 1.5km der Radstrecke ein sehr kniffliger-verwinkelter-Gehwege-Radwege-Randsteige-auf-und-ab Parcours bis wir endlich auf vorbildlich gesperrten Strassen die (Wild-)Sau rauslassen konnten. Konnte mich nach dem 9. Gesamtrang @Swim bis auf den 3. nach vorn Radeln. Die Velobeine vermochten gehörig zu ballern 🙂 Nur nicht überzocken. Der Grat war sehr schmal 😀

Auf der – wie erwähnt fies coupierten – Laufstrecke ging die Post vollends ab. 6 Athleten inkl. eine Dame auf den Rängen 3 – 8 innerhalb von nur einer Minute.

Gesamtrang 7 für meine Wenigkeit. Wenn man’s genau nimmt Rang 8 – denn das eine Mädel hat da auch noch gehörig mit gemischt 😉 Und das zweite Mädel spürte ich bereits im Nacken 😀

Und tschagga: Mit über 5min Vorsprung deutlicher Sieg in meiner Kategorie 🙂
…naja, sooo viele Konkurrenten waren nicht da 😉

zu den Ranglisten

GIGATHLON ‚Bilder & Geschichten‘

SwimRun: Knallhart gings zur Sache! Jedoch auch Fun pur 🙂 SwimRun eben! Auf dem letzten und längsten Swim hatte sich einer – #103 – an meine Beine gehängt und sich so komfortabel durch den Obersee ziehen lassen. Zum ‚Dank‘ hatte er mich auf der Zielgeraden auch noch überspurtet… Tja, ein SwimRun ist erst an der Ziellinie fertig. Soweit so gut. Den Sonntag hatte ER dann nicht mehr überlebt. Hihihi…. der Gigathlon ist eben auch erst an der Ziellinie fertig 😉

TrailRun Arosa – Davos: Pures Gänsehautfeeling frühmorgens beim Queren der Latschüelfurgga auf 2400mM direkt in den Sonnenaufgang hinein. Waaaaaaaahnsinn! Und die Aussicht …unbeschreiblich 🙂 2:15h geplant. 2:12h gemacht. Geil!

 

Swim @Davosersee: Erfrischend – knackig – kalt. Wellness pur 🙂

Velo via Albula, Engadin & Flüela: Nach rasanter Abfahrt bis Filisur der lange und zehrende Aufstieg zum Albulapass. Das Engadin dann wegen der vielen Baustellen zeitneutralisiert. Bereits während dieser Phase aufkommendes ‚komisches und untypisches‘ Unwohlsein… Der Aufstieg zum Flüela dann die reinste Qual. Wusste zu dem Zeitpunkt noch nicht was da los war. Denn die Beine waren – oder zumindest wären – absolut top gewesen. Der Motor auch. Intern stimmte irgend etwas brutal nicht mehr! Denn Motor und Kopf kamen immer mehr ins stottern… Kurz vor dem Hospiz wurde mir klar was es wohl sein musste. Um ein sich anbahnendes DNF zu vermeiden also erst mal einen Notstopp mit längerem Boxenaufenthalt im Restaurant zur Passhöhe… Denn in DEM Zustand hätte ich unmöglich mit Highspeed den Pass runter brettern können… und schon gar nicht erst den Gigathlon weiter machen können…
Details zur Sache werde ich an dieser Stelle nicht veröffentlichen. Können wir gerne @Bier sinnieren😉

Wechselzone Davos: Was war ich erleichtert endlich wieder Reto & Geneviève da anzutreffen! Anstelle des geplanten Speedwechsels erst mal hinsetzen. Nochmals TIME OUT!!! Musste zuerst wieder einen etwas klareren Kopf kriegen.
Wenig später, als es dann wieder ging: Laufen! In und um Davos. Ha, und das lief ver###t gut. Konnte gar wieder ein paar Ränge gut machen 😉 Vor der letzten und langen MTB-Etappe dann noch mal einen – für mich wohlgemerkt ‚untypisch‘ – langen und sehr gemütlichen Wechsel. Körper und Kopf wollten unbedingt nochmals etwas besänftigt werden…

Davos – Arosa mit MTB: Für sich schon eine Monsteretappe. Und dies in DEM Zutand… Für mich war klar: Aufgrund der Erkenntnisse probier ich’s jetzt mit – ‚den Körper regelrecht durchzuspülen‘ – oder ich werde NICHT in Arosa ankommen. Literweise Wasser hatte ich während des langen Aufstiegs in mich rein geschüttet. Irgendwann – leider schon sehr bald – war ich wieder auf dem Trockenen. Und der Verpflegungsposten noch weit weit weg! Ich wünschte mir sehnlichst ein ‚Bergbrünneli‘ daher. Das kam dann endlich auch. Jedoch mit der grossen Verbotstafel: Kein Trinkwasser! Für mich war die Sache klar: Entweder Du schüttest jetzt da weiter in Dich rein …oder DNF. Prioritäten setzen halt. Nach einem optisch- sowie geschmacklichen Test befand ich vorgefundenes Wasser für ‚gut‘. Und schüttete was das Zeug hielt. Wanderer auf dem Bänkli nebenan schüttelten ungläubig den Kopf: „…sie händ aber gseh dass das kei Trinkwasser isch…?“ Jajaja… Schnauze!
Es wirkte jedenfalls Wunder. Mir ging’s zunehmend besser. Nach weiter endlos langem Bike Raufschieben dann endlich der offizielle Verpflegungsposten beim Höhenweg. Nochmals gallonenweise Wasser reingeschüttet und Bidon nachgefüllt.
Kurz nach 19.30 Uhr dann – mit einiger Verspätung auf den Zeitplan – wohlbehalten, und hei! ziemlich gut auskuriert und guter Laune Ankunft im Tagesziel in Arosa. Na geht doch 🙂

 

 

 

 

Arosa – Chur – Arosa @Velo: Runter (leider!!!) zeitneutralisiert. Stadtparcours mit anschliessendem Bergrennen hoch nach Arosa. Problemlose Startetappe am Sonntagmorgen. 1:55h angesagt. 1:50h gemacht: Geil!

 

 

 

 

 

Swim 1 @Untersee: Wellness 🙂

TrailRun: Kräftezehrend. Lang. Gut. Die wunderbare Landschaft entschädigte für alles 🙂

Swim 2 @Untersee: Wellness 🙂 Hmmm… Schwimmer können sich eben auch beim relativ zügig schwimmen noch bizli entspannen. Und dabei ein paar Jungs überholen 😉

Königsetappe mit MTB: Puahhhh. An-und-für-sich eine super geniale Runde. Bin einfach nicht der technisch gefeilte WanderwegeSteinWurzelnRunterFahrJumpSpitzkehrenSpezialist… Blieb darum – wie schon erwähnt –  leider etwas viel Zeit liegen. Sidestory: Während des langen Aufstiegs zum Hörnli fährt links an mir ein Couple Athlet vorbei. Mit optisch auffallend fragwürdigem (sprich: gruusigem!) Oberteil. Der Spruch auf dem Rücken jedoch genial: „Ride it like you stole it“. Musste laut rauslachen 😀
Wenig später, als ich einer Couple Lady nach einem Sturz aufhalf – sie stürze nach einer kurzen Schiebepassage beim Wiederaufsteigen – überholte uns ein etwas entnervter Team of 5 Fahrer: „…gopfridstuz chönd ir nöd zum Wäg us, immer i de Ideallinie umestah…“ Ich fauche befreiend zurück: „ja gopfetami, wenn ich hät chönne usschlafe, brönsche, de ganz Tag d Scheiche ufehebe, chönnti jiz au so ufefahre und dezue na en dumme Latz ha“ …und er pedalierte stillschweigend weiter. Also bitte 😉

Anm.: Dies war wirklich eine Ausnahme. Die allermeisten To5 Fahrer respektieren die Single u. Couple Athleten, und lassen uns problemlos – trotz langsamen Uphill Tempo – kommentarlos auf der Ideallinie gewähren

 

 

13km Schlusslauf: Zurück in der WZ Untersee. Speedychange!!! Doch noch einen. Immerhin. Dominic u. Reto hatten ja alles bereit 🙂 Rein in die Laufschuhe. Und weg war ich wieder. Nochmals galt es gut 400 Höhenmeter zu bewältigen. Wie schon den ganzen Tag – ausser eben beim Biken – konnte ich nochmals ein paar Single Männer stellen. Alle Systeme funktionierten seit frühmorgens absolut einwandfrei! 🙂
1:25h angesagt. 1:24h gemacht – wohlgemerkt inklusive Wechsel – Geil!

Kurz nach 18.45 Uhr dann das verdiente Bier. Zusammen mit dem ganzen Team. Cheers!
3 really crazy Days!

Die Wechselzonen: Einfach nur gut, fantastisch GUT 🙂 Andere Athleten waren fast ein bisschen zu Bemitleiden… Genial vorbereitet, tipptopp eingerichtet. Kurze Wege. Alles da, alle extrem ready! Danke nochmals Dominic & Reto! Ihreszeichens Masters of Transition Zones 🙂

 

 

 

 

 

 

 

Speziellen Dank an Chris & Dominic fürs Champagner-T-Bone Post Race Dinner im Güterschuppen. Das war ja der MegaHammer. Ein krönender Abschluss der 3 Tage 🙂

GIGATHLON ‚Unleash the Animal‘

29. Juni bis 1. Juli: Was für ein Wahnsinn, welcher sich da in, um und über die Bündner Berge abspielte! Grossartiger Ultra-Ausdauersport erster Güte. In atemberaubender Kulisse. Ja, die Wettergötter meinten es nur vom allerbesten mit uns Athleten, Supportern und Zuschauern!

Innerhalb 48 Stunden gings – zumindest meinerseits – knapp 24 Stunden hart zur Sache.

Freitagabend:
Kurzweiliger SwimRun Prolog. Der Hammer! Geil!

Samstag @Arosa – Davos – Engadin – Arosa:
Wahnsinns Strecken. Tolle erste Traillauf und darauf folgende Schwimm Etappe. Ab Hälfte der Velostrecke leider nicht mehr Tag…..! Damn it! Was nützt einem ein top Fahrwerk wenn der Motor urplötzlich ins stottern gerät. Und zwar soweit dass ein DNF immer wahrscheinlicher wurde. Nach Pausen auf dem Velo und nochmals in der Wechselzone klappte der Lauf dann immerhin wieder gut.
…und schaffte es auf der abschliessenden zähen und wieder mit steilen Höhenmetern gespickten MTB Etappe mich aus der miserablen Situation heraus zu bekommen …was jedoch konsequenterweise eine zünftige Verspätung mit sich zog. An ‚Powern‘ war nicht mehr zu denken. Dies nahm ich vollends in Kauf. Denn die andere Option wäre wie erwähnt ein DNF gewesen. Dies galt es zu vermeiden – DNF is NOT an Option!
Irgendwann schnallte ich was da intern wohl los war. Und reagierte entsprechend – richtig (wie sich später herausstellen sollte)

Sonntag @Arosa – Chur – Arosa:
Wow, what a Day!!! Nach den Anpassungen und ‚Kulinarischen Umstellungen‘ aufgrund der samstäglichen Probleme lief der Motor problemlos und ohne jemals auch nur ein bisschen zu ruckeln fantastisch durch! Voll genial. Auch das Fahrwerk hielt 🙂
So konnte ich mich über die verschiedenen Disziplinen Rang für Rang wieder nach vorne kämpfen. Einzig die unsägliche MTB Etappe – von der Optik her zwar wunderschön – aber wenn ich gopfridstutz beim runterfahren kaum schneller bin als die Steilwände hochzuklettern – dann stimmt für mich schon etwas nicht ganz… 😉 Auf dem MTB blieb leider etwas Zeit liegen…
Der Schlusslauf wieder volle Kanne. Hat auch mit extrem müden Beinen noch bestens geklappt. Tschagga!
Um 18.46 Uhr dann ein wunderbarer Finish in einer Zeit von 23:58:35 🙂

Tuuusig Dank den besten Supportern Dominic und Reto. Ihr habt das genial gemacht!

Merci auch an Chris und Geneviève. Cool wart Ihr mit dabei

Zu den Ranglisten

 

 

Tagesrangierungen:
Freitag: 9
Samstag: 54
Sonntag: 35
Schlussrang: 43

Beste Rangierung:
Sonntag, Swim#1: 7

 

weitere Fotos folgen demnächst

 

GIGATHLON – Alles bereit in Arosa

Sssssso!!! Morgen Freitag geht’s mit dem SwimRun Prolog kurz nach 18.30 Uhr los.

Samstag dann rennend – schwimmend – pedalierend etc.etc. von Arosa rüber nach Davos, via Engadin, wieder Davos, zurück oben drüber nach Arosa.

Sonntag in und um die Aroser Alpen herum – drüber – rauf – runter – und so… Frühmorgens gar ganz runter um erst mal etwas Anlauf zu holen… 😉

Alles (Material, Athlet, Support Crew) ist bereit 🙂

Startnummer: 112

web: http://www.gigathlon.com/live/

Gruss aus Arosa!

 

 

Speedtest Geglückt!

Wenn man(n) bloss den Rang anguckt… ja dann ist man(n) mit dem 4ten schon etwas das …Poulet. Aber egal:

Ziel war ja in erster Linie nicht eine Spitzenrangierung. Sondern ganz einfach ein verdammt schnelles Training-Rennen, wahrlich ein Speedtest:
Absolut volle Kanne beim Schwimmen und Velöle, over the Limits.
Beim Laufen dann erstens der Test was-noch-im-Tank-ist und zweitens – viel wichtiger – ob das Fussgelenk die Belastung mitmacht

Und es hat gehalten! Halleluja! Voll geil 😀  Die Laufzeit erst noch rund 30 Sekunden schneller wie letztes Jahr als ich diese Kategorie gar gewonnen hatte.

Warum dann heuer ‚nur‘ Vierter? Ganz einfach: Weil drei andere Jungs – per Pedes zumindest – noch deutlich schneller unterwegs waren 😉

Das no wetsuit Schwimmen zu Beginn war – intern gesehen und gefühlt – ein wahrer Brecher: Von Anfang an gleich dermassen wie ein Berseker reinzuhauen hatte ich mich bisher noch nicht gewagt. Wohl auch weil ich nach dem Einschwimmen und Warten dermassen geschlottert hatte…
Die dunkelrote Lampe im Hirni leuchtete jedenfalls bereits vom dritten Schwimmzug an. Nahm gar vulkanische Ausmasse an! Kälte war ab sofort kein Thema mehr. Wusste zwischendurch nicht ob ich mich tatsächlich rasch auf den Rücken drehen muss um etwas nach Luft zu japsen, oder besser rasch die Felchen füttern…
Aber hei, hat wie eingangs erwähnt, tipptopp funktioniert. Erst noch ein paar Sekunden schneller als letztes Jahr mit Neo 🙂
Und erst noch nach Marcellos Behandlung vom Donnerstag. Denn der linke Flügel hatte brutal gelahmt… Marcello musste darum auch das Grobe Werkzeug (Nadeln…!!!) aus seiner Trickkiste holen. Merci Mann! 🙂

Tja und die VeloRunde um den Zugersee mit den paar fiesen 200 Höhenmetern in einem – wohl gemerkt und zugegeben – nicht ganz legalen Rennen in einem 42.5er Schnitt, war schon der Hammer. Jetzt weiss auch ich wieder wie Oberschenkel brennen – und dabei immer noch prächtig ihre Arbeit verrichten können…

Hossaloha 🙂

zur Rangliste