Show Down in Locarno

Normalerweise wird am Sprint Tri am Samstag Abend in Locarno seit Jahren im Intervall Start Modus losgelegt. Alle 10s zwei Athleten. Dies u.a. auch wegen dem nicht wenig vorherrschenden Verkehr auf den Strassen aus der Stadt raus in Richtung Maggiatal.

Für die aktuelle Austragung haben sich die Organisatoren ein spezielles ‚Zückerchen‘ ausgedacht:
Ein Mini-Massenstart. Total 30 Athleten und Athletinnen wurden bereits im Vorfeld ausgesucht und entsp. informiert – ehrenhaft: ...die 30 Schnellsten (wie das OK die Auserwählten benamselte…) – und es wurde bestimmt, dass sich eben diese zum eröffnenden Massenstart aufzustellen hatten. Geile Sache!
Und für die Zuschauer etwas Spektakel oben drauf.

Die leicht coupierte und stetig ansteigende RadStrecke zum Wendepunkt bis kurz nach Avegno hinauf ist ein deftiges Stück ‚Arbeit‘. Die Belohnung folgt dann auf dem Retourweg mit selten weniger als 50km/h auf dem Tacho.
Doch HALT!!! Diesmal war doch was… An diesem Anlass kann’s einem eben passieren: Geschlossene Bahnschranke in Ponte Brolla! NEIIIIIIIIIIIIIIIIN bloss das nicht – schreien ALLE inneren Sinne… #&@{!!!} – nützt nichts… also wohloderübel runter in den Stillstand abbremsen. Und WARTEN! So standen wir also da. Deren 4:
Dani Z. (der spätere AK35 Sieger), Flavio C. (AK20), Sara B. (die Frauensiegerin) und meine Wenigkeit.

Fast schon idyllisch wie das schnuckelige Centovallibähnli dann endlich vorbei getuckert ist…
Nur 3 Athleten kamen just vor dem Bähnli noch durch. Bisschen schade einfach für uns 4 was die Zielzeit betrifft. Denn das wären klare sub 1h-Zeiten gewesen. Jä nu… immerhin hatte die ZwangsPause betreffend Ausgang in den Altersklassen keinen Einfluss 🙂

Als sich die Barrieren nach einer gefühlten EWIGKEIT endlich wieder öffneten, haben sich Dani Z und Mike L eine wahre Schlacht bis zurück in den zweiten Wechsel geliefert (ich ging zu dem Zeitpunkt noch davon aus dass dies ein ‚Kollege‘ aus meiner AK ist…)
Nun… jedenfalls… D.Z. erreicht als erster 10m vor mir den zweiten Wechsel. Er wechselt sehr schnell! Mir gelingt jedoch – einmal mehr – ein BlitzWechsel und bin darum 20m vor IHM wieder aus der WZ raus auf der Laufstrecke! Geil! Konnte den Vorsprung mit einem Hammerlauf gar noch etwas ausbauen.

Mega cool gsi 🙂 1. Rang AK / 5. Rang Overall

Saluti da Locarno!

Rangliste AK

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Hart – Härter – Vichy #2

The Story

Swim
Schlichtweg genial: Unübertreffbare idyllische Morgenstimmung. Das Prozedere <Rolling Start> zwar nicht mehr das gewohnte Spektakel. Jedoch 1A! Alle 10 Sekunden 6 Athleten. Durch die kleinen Törchen. Wie beim Sessellift 😉
Nach ca. 1km – mehr aus Unachtsamkeit meinerseits – ein kurzer Schreckmoment: Erwische beim Einatmen eine Portion Kick-Wasser vom Vordermann. Hals und Bronchien haben sofort zugemacht um ja nichts davon in die Lungen zu ziehen. Die äusserst lästige Konsequenz: Es kommt auch keine Luft mehr rein! Ziemlich unpraktisch… Also rasch auf den Rücken drehen, kurz entspannen, dann 2-3 Brustzüge bis die Atmung wieder einwandfrei funktionierte. Und weiter ging die fantastische Reise in der Dämmerung. Jetzt war auch ich definitiv wach!
Bei ca. km3 dann der erste Sonnenstrahl über die Stadtperipherie direkt zu uns Athleten ins Wasser. Hühnerhautstimmung pur 😊 Der Tag konnte kommen!
Swim: 1:03:16 (ohne den Vorfall wären gar 1:02h drin gelegen 😉)

Bike
Die Streckendaten wurde erst spät nach meiner Anmeldung zum Event veröffentlicht. Als die Details dann bekannt wurden …tja, da hatte ich einen riesigen Respekt. Und wusste genau wie ich das Training zu gestalten hatte. Knapp 1700hm wurden angegeben. Mein Velocömpi zeigte schlussendlich deren 2050. Und der ist verd$££$ genau…!
Als ich die Strecke mit dem Auto rekognoszierte, wurde mir extrem bewusst, was da auf mich/uns Athleten zukommen wird. Die coupierten Höhenmeter einerseits, die über weite Strecken engen, unübersichtlichen und sehr rauen Strassenbeläge andererseits. Eine Tortour also auch fürs Material. Das zeigte sich auch an den zig verlorenen/abgebrochenen Flaschenhaltern, Reifenpannen etc. entlang des Kurses.
Ich wusste dass ich bereit war. Und freute mich das Ding in Angriff zu nehmen. Es klappte bestens. Es gibt Tage, da weiss man(n) beim ersten Anstieg, ob man(n) gute – oder eben schlechte Beine hat. Meine beiden Kollegen fühlten sich prächtig an! Top motivierenden Support entlang der Strecke im Stimmungsnest ‘Cusset’! 😊
Ideal eingeteilt erreichte ich nach 181.5km/2050hm in 5:46h den zweiten Wechsel
(Der Plan sah 5:45+ vor 😉)

Run
Ich wusste aus dem Training heraus, dass ich mit genau solchen Beinen den avisierten und hart antrainierten 3:30er Marathon schaffen kann. Also los! Wie immer die ersten beiden km nach der Velo-Rackerei noch sehr eierig… Doch das wurde schnell besser. Sogar ganz genial. Nein: Richtig geil! Damit wusste ich instinktiv, dass ich heute die 3:30 auch wirklich heimrennen werde. Erst recht mit so einem GEILEN PUBLIKUM!!! Unterdessen war auch die Lufttemperatur auf brutal staub-trocken-heisse 35° angestiegen!
Beim erstmaligen Durchqueren der Altstadt sagte ich noch zu Gregi «Hei, das chunnt guet hüt!» Es sind wahrlich Hochgefühle, wenn man(n) sich 12km zurückhalten muss – oder besser gesagt: DARF! – um nicht zu überpacen 🙂
Doch dann wurde urplötzlich alles anders: Völlig aus dem Nichts! Oder anders gesagt: Der TEUFEL steckt manchmal im Detail. Wie wahr! Munzig klein dieses fiese kleine Ding! Die Folgen: Abartig! Sich immer weiter aufbauende Schmerzen. Wie glühende Messerspitzen bei jedem Fussaufsatz bis tief in den Knochen rein. Höllisch! Da kam auch meine mentale Schmerz-Ausblend-Arbeit in den roten Bereich und war fortan komplett am Limit. Da fiel auch der obligate Dixie Stop in den Laufsplits kaum mehr auf. Fussgymnastik während dem Seckle (ja, das geht wirklich!) half – sowie auch Schonhaltung und Gehpausen – nicht wirklich…
Zu Beginn Runde 4 dann noch schmerztrunken ein kompletter Abflug. Weil die Beine ganz einfach nicht gehorchten als ich nochmals kurz abbiegen wollte. Hätte schlimm enden können, bin aber weich und mit abrollen neben dem Asphalt direkt ins Grüne geflogen. Geschäft erledigt und weiter.
Wenn’s mal wieder irgendwie ging, gepushed, gepushed, gepushed. Bei km38 schaue ich auf die Uhr und realisiere, dass es – trotz allem – mit dranbleiben wie’s eben noch ging, immerhin noch für einen <4h Marathon reichen könnte…
Das tat es! Im Zielkanal nebst hunderten Leuten und top Stimmung rechts endlich wieder ‚meine‘ VIER genialen Fans. Gänsehautfeeling pur! Marathon @3:59:56h

Auch das ist Ironman. Vielleicht noch’n bisschen eisern…

Zielzeit: 10:57:49 / Rang 14

WM-Quali: Ganz klar keine Chance gehabt. Selbst wenn ich den Marathon in 3:30 heimgebracht hätte …hätte dies blos für Rang 9 gereicht 😉 Gewaltig dieses Niveau!

Rangliste M50

Allerbesten DANK an G, I, G und R!!! Ihr wart so was von genial!!!

Hart – Härter – Vichy

Ein Ironman ist ein Ironman. Schleckt keine Geiss weg. Es geht jedoch – wohl bemerkt im selben Format – auch deutlich HÄRTER…

Mehr dazu an dieser Stelle zu späterem Zeitpunkt. Muss jetzt erst mal ‚abefahre‘ und bisschen regenerieren, Krempel PD/ID, etc.

Vorest mal einen RiesenDank an alle fürs Mitfänen und Mitfiebern 🙂

Time to Rock!

Eine Woche noch bis zum Ironman Vichy

Das Training ist getan. Jetzt geht’s nur noch um Erholung. Körperliche sowie Mentale. Mit bisschen Bewegung. Daneben Anreise, Material bereit machen, Registration, Check-in, etc. etc.

Nächsten Sonntagmorgen 25. August 2019 wird’s zwischen 0630 und 0730 Uhr mittels
<Rolling Swim-Start> losgehen. Ich schätze mal, dass ich so ca. 0640 Uhr im Wasser sein werde um die folgenden 226km in Angriff zu nehmen.

Das Rennen kann mittels Athlete Tracker und Live Blog, sowie möglicherweise Ziel-Live-Stream mitverfolgt werden. Soweit natürlich (hoffentlich!) die Ironman Webseite mitmacht
😉
https://www.ironman.com/

Startnummer: 1447

I am READY  🙂

Wir sehen, hören, lesen uns  😉
Cheers!

 

Breisgau Turbo

Ha, der war geil heute!
Dieses mal nun die Olympische Distanz @ Freiburg i. Breisgau. Ausverkauftes Haus. Letzter Speedtest.
Noch 5 Wochen bis zum Saisonziel.

Das Motto lautete, sehr simpel – jedoch nicht (ganz) einfach: Sehr schnell – jedoch jederzeit noch kontrolliert Schwimmen. Auf dem Velo reinhauen was die Beine hergeben = es richtig krachen lassen! Und ein solider 10k Lauf.

Das Ding ging voll auf. Mit den jeweils deutlich schnellsten Swim und Velo Zeiten (sowie den beiden Blitzwechseln) konnte ich meinen AK Kameraden bereits eine riesige Packung aufdrücken.
Tja und der abschliessende Lauf war nach der Velotortour auch noch ganz ordeli 🙂

Das ganze aus dem vollen Ironman Training heraus. Einzig gestern etwas angetapert. Und sowohl am Vorabend und am heutigen Rennmorgen die Verpflegung etwas umgestellt …um was auszuprobieren… hat bestens geklappt. Bin mega zufrieden wie sich Körper, Motor, Beine, Kopf während und v.a auch nach dem Wettkampf angefühlt haben 🙂

Erfreulicherweise war sogar ein persönlicher Fanclub an der Strecke. Einen herzlichen Dank fürs Anfeuern an Rosmarie, Bruno und Gerhard – aka Pommes! Hat mega Spass gemacht.

Sssso, zurück zum Training. Die letzten 5 Wochen können kommen 😉

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Entlastungswoche

Nach einer (einmal mehr) voll geladenen Trainingswoche inkl. Sprintdistanz Wettkampf folgte nun die einzige im Plan vorgesehene Entlastungswoche.

Nicht dass in dieser Woche wenig ‚lief‘ …neinnein, einfach bisschen weniger Umfang und bissrl weniger Intensitäten. Ah ja, Ruhetag(e!) war(en) auch mit dabei. Tut ganz gut. Und generiert daneben auch frische Motivation.

Da liess sich auch ein abermaliger Abstecher ins nördliche Nachbarland perfekt einfügen. Ausnahmsweise mal nicht zum SwimBikeRunnen…
War das genial zu Killesberg @Stuttgart – Midnight Oil – Zwei Stunden die volle DezibelPackung 🙂 Akustisch-optisches Wellness in – ich kanns nicht anders sagen – traumhaft idyllisch-friedlicher OpenAir Umgebung 🙂

„…da da da da daadada, da da da da daadada“

ps: Natürlich waren auch deutlich anspruchsvollere Songtexte zu verzeichnen 😉

 

 

…und es wurde GUT!

Der angetönte Test in Lauchringen: Tipptopp!

Swim
Exakt gleich schnell wie schon vor 2 und 3 Jahren an gleicher Stelle, und damit gar etwas schneller als vor 4 Jahren 🙂

Bike
Sehr gute Beine um auf dem verwinkelten und schwierigen Kurs voll reinzuhämmern. Böige Winde – leider jeweils von der falschen Seite – sorgten für zusätzliche Selektion. Schnellster AK-Bikesplit 🙂

Run
Nun… keine überragende Zeit. Jedoch liefen die beiden Jungs nach der Radl-Tortour grundsolid und stabil über den kurzweiligen Drei-Runden-Kurs. Und dies erst noch bisschen schneller als hier vor 2 Jahren.

Das Ganze reichte lange Zeit für den 1. AK-Rang! …bis mich kurz vor Ende der Veranstaltung noch der Mann aus Steffisburg mit einer Traumlaufzeit stellte.
Hiess dann also: 2. AK-Rang für meine Wenigkeit! Und erst noch mit viel Reserve auf den Dritten 🙂

Cool gsi!!!

Resultate

…in Training!

Schon n Weilchen her seit der letzten Geschichte. Das hatte auch so einige Gründe…

Unter anderem den, weil ich mich die letzten Wochen eingehend mit dem Trainingsplan – und natürlich dem Training selbst – in Vorbereitung zum Ironman Vichy doch sehr stark beschäftigte. Das genoss mal so eine gewisse Priorität 😉
Ist nicht immer einfach, das Ding rund um Dienstpläne, Ausflüge, Sociallife, Ferien, sonstige Anlässe etc. herum optimal anzupassen.

Und ich kann vermelden: Alles auf Kurs. Knapp 12 Wochen sind unterdessen getan. 8 folgen noch. Also total deren 20 für die Wettkampfvorbereitung.

Daneben werde ich diese Saison ungewöhnlich spät ins Wettkampfgeschehen einsteigen. Der erste Tri nun (endlich!) diesen Freitag Abend. Triathlon Nacht in Lauchringen. Sprintdistanz. Start ab 19.00h im Jagdstartmodus: Alle 10s ein Athlet. Ausverkauftes Haus mit total 300 Teilnehmerinnen und Teilnehmern.
Mit Startnummer 10 (welche Ehre!) werde ich also schon bald einwassern 🙂
…ha! und Swim TEAM, SwimRun und Gigathlon Couple Kollegin U aus W mit der 11 gleich dahinter.

Das wird gut!

Geniessertage

So langsam neigen sich die wunderbaren Wellnesstage hier unten am Kalterersee dem Ende entgegen.

Diese zweite Woche zeigte sich das Wetter nun (endlich) von der idealsten Frühlings-Seite 🙂 Kalte Nächte, angenehm temperierte und immer sonnigere Tage.
Tut gut! Übrigens auch den Weinreben: Die sollen dieses Wetter geradezu lieben – wird so rundherum gesagt 😉
Ah ja …auch der Lago hat’s von anfangs 12.8° bis heute Abend gar auf fast tüppige 15.5° geschafft. Braucht bald kein Neo mehr 😀 😀 😀

Apropos Wein und so: Nebst der landschaftlichen Optik, den – sagen wir mal – optimalen und durchaus sehr vielseitigen Outdoorbewegungsmöglichkeiten, sind daneben die Kulinarik sowie Önologie nur schwer zu toppen. Irgendwie paradiesisch. Für LowCarber gar ideal und einmalig abwechslungsreich.
Echt der Hammer was Küsche Othmar mit seiner Crew tagtäglich morgens und abends hinzaubert 🙂 Fantastico! BRAVO!

Schön sowas geniessen zu dürfen!

 

Endlich Sonne

Der frühe Morgen stimmte bereits etwas zuversichtlich: Deutlich weniger Wolken rund herum als auch schon.
Und so wurde es heute gegen Mittag noch ganz nett! Mit etwas Sonne stiegen die Temperaturen auf knapp 20°. Immerhin 🙂

Die Wetteraussichten nun auch weiterhin optimistisch. Hier unten im Südosten zumindest… 😉

Das heutige Velofährtli im Kalterer Moos. Flach. Mit viel Wind. Inmitten hektarweise blühenden Apfelspalieren.

…sssso! Muss/darf bald in die Massage.
Cheers!